Ute-Christiane Hauenschild

Fasten ist der stärkste Appell an die natürlichen Selbstheilungskräfte des Menschen,

sowohl leiblich wie seelisch gesehen. Dr. Heinz Fahrner

 
Schriftgröße einstellen:   standard  |  groß  |  größer
Link verschicken   Drucken
 

Definition

Fasten kann ja vieles bedeuten, wir kennen das aus der vorösterlichen Zeit: 40 Tage ohne....

  • Rauchen
  • Alkohol
  • Süßigkeiten
  • gar Handy und Internet

 

Hier bedeutet Fasten bewusster Verzicht auf Dinge oder Angewohnheiten, von denen wir meinen, dass sie uns nicht gut tun. Das ist toll und bringt auf jeden Fall den Praktizierenden einen Gewinn.

 

Ich beziehe mich aber im folgenden auf das Heil-Fasten, das meint den freiwilligen, zeitlich begrenzten, Verzicht auf feste Nahrung.

 

Heilfasten unterscheidet sich gegenüber anderen modifizierten Fastenmethoden wie z.B. basisches Fasten, Saftfasten usw. dadurch, dass der normale Ernährungstoffwechsel nach 2-3 Tagen in den Fastenstoffwechsel umschaltet. Erst dann setzen im Körper wirklich tiefgreifende körperliche und auch geistige und seelische Heilungsprozesse ein.

 

Die anderen Fastenmethoden haben durchaus auch ihre Berechtigung (gerade für Menschen, die aus verschiedenen Gründen nicht heilfasten können), und gesundheitsfördernde Wirkungen, aber eben weniger stark ausgeprägt. Denn, solange dem Körper noch Nahrung zugefügt wird, “hungert” er und es werden noch immer viele Kräfte für die Verdauung gebunden. Außerdem finden positive Abläufe des Fastenstoffwechsel wie die Ketogenese (Blog) gar nicht oder nur sehr eingeschränkt statt.