Ute-Christiane Hauenschild

Fasten ist der stärkste Appell an die natürlichen Selbstheilungskräfte des Menschen,

sowohl leiblich wie seelisch gesehen. Dr. Heinz Fahrner

 
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Ablauf des Fastens

Die eigentliche Fastenphase dauert in der Regel 7 Tage. Ihr gehen 1-2 Entlastungstage voraus, an denen man sich rein pflanzlich und möglichst mit Rohkost ernähren sollte. Je strenger Sie sich an diese Vorgabe halten, desto stärker entgiftet der Körper und um so leichter und schneller bewältigen sie die Umstellungsphase auf den Fastenstoffwechsel.

 

Am ersten Fastentag führen wir eine gründliche Darmentleerung durch. Diese ist für das Wohlbefinden sehr wichtig. Beim Einstellen der Nahrungszufuhr werden die Verdauungsprozesse verlangsamt, der Körper “spart” und möchte lieber nicht zu viel hergeben. Würde man auf die Darmreinigung verzichten, erzeugten die halbverdauten Nahrungsreste unnötige Fäulnisprozesse, die wiederum zu Hungergefühlen, Kopfschmerzen und anderen Rückvergiftungserscheinungen führen.

 

Für die nächsten 7 Tage wird nur Wasser und Tee in ausreichender Menge getrunken. 1-2 x täglich ist ein kleines Highlight wie eine Gemüsebrühe und/oder ein Fruchtsaft erlaubt. Die erste Mahlzeit nach den Fastentagen besteht aus einem Apfel. Dieses Fastenbrechen ist ein wichtiger Schritt, kann er doch der erste Schritt auf dem Weg in ein gesünderes Leben sein. Daher sollte er ganz bewußt zelebriert werden.

 

Bei mir können Sie in Einzel- oder Gruppenbetreuung fasten. Wenn Sie in der Prignitz, Altmark oder im südlichen Mecklenburg-Vorpommern wohnen, können Sie bei mir auch während des normalen Alltags eine Fastenbetreuung bekommen. D. h., Sie fasten während der Arbeitszeit (insofern das beruflich möglich ist) oder nehmen sich zu Hause eine Auszeit. Wir treffen uns dann in der Vor- und Nachbereitungszeit und während der Fastenphase, Sie werden von mir fast so intensiv begleitet wie auf einer Fastenkur und erhalten ebenfalls Ihre Tees, Öle und zusätzlich eine im Preis inbegriffene Massage.

 

Auch ein Fasten auf diese Weise ist möglich und kann viel Gewinn bringen.

 

Schöner ist es natürlich, wenn man sich für das Fasten eine richtige Auszeit nehmen kann. Ich wähle für meine Fastengruppen gerne bei mir in der Gegend ruhige und einsame Landschaften wie die Prignitz, das Ruppiner Land oder die mecklenburgische Seenplatte aus. Aber ich biete auch Fastenwandern im Harz und anderen Mittelgebirgen, sowie am Meer an.

 

Wichtig ist mir schöne Landschaft, gute Luft, Naturerleben und das sich Abseitshalten von zu viel Menschen und Trubel. Der Fastende liebt die Ruhe.

 

Die Unterbringung erfolgt in Ferienhäusern, ländlichen Hotels und eventuell in Tagungshotels. Die Unterbringung im Einzelzimmer sollte immer möglich sein. Nach einem in der Gruppe verbrachten Tag sollte der Fastende auch die Möglichkeit finden, sich in Geborgenheit zurück ziehen zu können.

 

Fasten und Wandern ist eigentlich die optimale Kombination. Es ergänzt sich perfekt in seiner Wirkung. Wer während des Fastens wandert, ist optimal mit Sauerstoff versorgt, der Kreislauf wird sanft aber beständig angeregt. Es bewirkt sozusagen eine Beschleunigung der Fastenvorgänge und erhöht damit noch zusätzlich die Effektivität des Heilfastens. Zudem lenkt die wechselnde Landschaft von kleinen Fastenkrisen ab. Fastenwandern heißt bei mir durchschnittlich 5 Stunden tägliches Wandern und das nicht nur, wenn die Sonne scheint.

 

Fasten kann man im Prinzip das ganze Jahr über. Jede Jahreszeit hat ihre Reize und bietet andere Perspektiven. In den Monaten, die sich weniger fürs Wandern eignen, biete ich auch Fastengruppen mit Schwerpunkt innere Einkehr / Spiritualität / Selbst-Erfahrung an, im Angebot auch in Verbindung mit einem Aufenthalt in klösterlicher Umgebung.

 

Jeder kann zaubern,
jeder kann seine Ziele erreichen,
wenn er denken kann,
wenn er warten kann,
wenn er fasten kann.
Hermann Hesse, Siddhartha (1877 – 1962)